Soziales

DGHS-Präsident Prof. Robert Roßbruch

Assistierter Suizid - große Unkenntnis über die Rechtslage

Beim Thema "assistierter Suizid" gibt es in Deutschland einen hohen Grad an Unkenntnis und entsprechend auch Verunsicherung. Das hat eine repräsentative Bevölkerungsbefragung ergeben, die das Institut forsa (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen) im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) durchgeführt hat.

Totenasche im Fluss oder im Regal

Die Totenasche in Flüssen zu verstreuen oder im heimischen Regal aufzubewahren - in Rheinland-Pfalz soll das bald möglich sein. Dort kündigt sich ein radikal neuer Umgang mit dem Thema Bestattungen an. Noch ist das Gesetz nicht vom Mainzer Landtag verabschiedet, aber die dortige Ampel-Regierung plant ein Ende des Friedhofszwangs.

Frauen schützen und Femizide stoppen

Terre des Femmes und 23 weitere Organisationen der Zivilgesellschaft fordern in einem Offenen Brief von der Bundesregierung, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen: zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und zur Verhinderung weiterer Femizide.

Kommt es zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs?

Nachdem die "Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin" am 15. April ihren Bericht vorgestellt hatte, blieb die Reaktion der Ampelkoalition sehr verhalten. Man wollte den Bericht zunächst einmal prüfen. Dann wurde das Schreckgespenst einer gesellschaftlichen Spaltung in den Raum gestellt, wenn die Streichung des Abtreibungsparagrafen erneut zur Diskussion gestellt werde. In erster Linie reagierten zivile Organisationen mit Stellungnahmen und Kommentaren auf den Kommissionsbericht. Nun scheint aber auch auf der politischen Seite Bewegung in die Sache zu kommen.

Kinderrechte verfassungsrechtlich absichern

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz an. Nach Ansicht der Kinderrechtsorganisation sind diese ein unverzichtbarer Baustein, um die Rechtsposition von Kindern und Jugendlichen in Deutschland deutlich zu stärken, und damit einhergehend kindgerechtere Lebensbedingungen und bessere Entwicklungschancen für alle jungen Menschen zu schaffen.

Die Kraft des Humanismus

Menschen brauchen Unterstützung, wenn sie sich in Krisen befinden. Gleichgültig ob sie am Ende ihres Lebens sind oder mittendrin, gibt es Zeiten, in denen sie Hilfe benötigen. Menschen, die nicht mehr weiter wissen, die sich in Gewissenskonflikten wiederfinden, im Gefängnis, in der Armee, hilflos in Krankenhäusern oder in Altenheimen sind, sollten die Möglichkeit haben, kompetente und adäquate Unterstützung zu bekommen. Im religiösen Kontext wird dies Seelsorge genannt. Ansprechpartner ist hier eine Person, die zuhören kann, die die richtigen Fragen stellen wird und für Klarheit oder auch Erleichterung sorgen kann.

§ 218 streichen!

Paragraf 218 noch immer nicht gestrichen

Terre des Femmes fordert die Bundesregierung auf, endlich die Kriminalisierung von ungewollt Schwangeren zu beenden. Mit einem Paragrafen 218 im Strafgesetzbuch wird es keine echte Gleichberechtigung und keine Gleichstellung der Geschlechter geben.

Frauen aus dem Sudan tanzen währen der Revolution.

Wissen ist Schutz

Weibliche Genitalverstümmelung sowie Früh- und Zwangsverheiratung stellen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen dar – und auch in Deutschland leiden Mädchen und Frauen darunter, oft ein Leben lang. Wie kann dies verhindert werden, und wer kann dabei helfen? Es sind oft nur wenige Gelegenheiten, bei denen bedrohte Mädchen und Frauen sich Hilfe holen könnten – und das nur dann, wenn die Menschen, die ihnen helfen können, auch wissen wie.