Konflikte und Kriege

Geschichtsrevisionismus in öffentlicher Symbolik

TRIER. (hpd) Geschichtsrevisionismus wird allgemein eher als gesellschaftliches Randphänomen wahrgenommen und behandelt. Allzu häufig wird dieser auf Anhieb mit rechtsradikaler Ideologie und Programmatik in Verbindung gebracht, was auch in den meisten Fällen Tatsache ist. Doch wie ist es um all die subtilen Elemente im öffentlichen Raum bestellt, die den meisten Menschen gar nicht auffallen? 

Gemeinde lässt Jodl-Kreuz verhüllen

FRAUENCHIEMSEE. (hpd) Die Protestaktion des Münchner Künstlers Wolfram P. Kastner und des Rechtsanwalts Jürgen Arnold aus München auf dem Friedhof der Fraueninsel in Frauenchiemsee zieht weitere Kreise. Jetzt wurde gegen die beiden Initiatoren Strafanzeige gestellt.

"Luthers Erbe" – eine Kritik der Geschichte des deutschen Protestantismus

BONN. (hpd) Der Historiker Wolfgang Wippermann legt mit "Luthers Erbe. Eine Kritik des deutschen Protestantismus" ein Buch zum Thema vor, welche sich auf den Kontext von "Kirche und Staat", "Kirche und Krieg", "Kirche und Kapital", "Kirche und Antisemitismus", "Kirche und Antiziganismus" sowie "Kirche und Antifeminismus" bezieht. In gut verständlicher Form macht der Autor an vielen Beispielen die jeweiligen Verfehlungen deutlich, wobei aber nur am Rande nach den Bedingungsfaktoren für das Agieren oder Nicht-Agieren der Kirchen-Anhänger und –Funktionsträger gefragt wird.

8./9. Mai - 70 Jahre nach Kriegsende: "Hurra" – ein Fest

BERLIN. (hpd) Am 8. und 9. Mai 1945 lagen sich Menschen nicht nur in Berlin, in Deutschland und außerhalb in den Armen - Soldaten der Antihitler-Koalition ebenso wie befreite KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. Vor allem aber Zivilisten. Da verbanden sich das militärische "Hurra" mit dem Ausruf "Der Krieg ist aus!". Freudentränen und Freudentänze zeugten von wiedererwachter angstfreier Lebensfreude und von optimistischer Sicht in eine bessere Zukunft.

Friedhofshain

70 Jahre nach der Befreiung

DRESDEN. (hpd) Am 8. Mai 1945 war der 2. Weltkrieg in Europa zu Ende. Die gesamte Wehrmacht wurde zur Kapitulation gezwungen und damit der Weg zu einem friedlichen Europa geebnet. Endlich war das furchtbare Kapitel der Weltgeschichte zu Ende. Auf dem schwierigen Weg zu einer einheitlichen Erinnerungskultur scheint die Bundesrepublik voranzukommen. Das Stillschweigen über die Befreiung auf der einen Seite und die Glorifizierung der Sowjetarmee auf der anderen Seite sind einem Konsens der Geschichtsbetrachtung und der Aufarbeitung gewichen. Doch was geschieht mit den Denkmälern, die zu Ehren der Sowjetarmee errichtet wurden?

Richard Overy

8. Mai 1945: Eine internationale Perspektive

BERLIN. (hpd) Am 8. Mai jährt sich die Kapitulation Deutschlands. Dieses Datum beendete im Jahr 1945 - also vor 70 Jahren - den 2. Weltkrieg, der mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann. Heute stellt der hpd einen Artikel vor, den der Professor für Geschichte an der Universität Exeter, Richard Overy, für die Bundeszentrale für politische Bildung verfasst hat.