Gesellschaft

Trump, Müller, Gloria: In Klarheit vereint

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die gerne mit wenig geistreichen, dafür umso polarisierenderen Aussagen Schlagzeilen produziert, hat zwei Lieblingsmänner in ihrer Welt ausgemacht: Kardinal Müller und Donald Trump. Zusammengenommen sind sie ein Trio Infernale des christlichen Fundamentalismus.

Gequälte Ferkel erheben Verfassungsbeschwerde

Gegen die Praxis der betäubungslosen Kastration bei Ferkeln hat die Tierrechtsorganisation PETA heute Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Das Besondere daran: Die Beschwerde erfolgt im Namen der männlichen Ferkel. Erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte treten Tiere so selbst als Beschwerdeführer vor dem Bundesverfassungsgericht auf.

Moscheen für Integration?

Am Freitag haben das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge auf der Deutschen Islamkonferenz (DIK) das Programm "Moscheen für Integration" - Neues Fördermodell für besseres Miteinander mit Moscheegemeinden" vorgestellt. Es sieht die Vergabe von rund 7 Millionen Euro über 3 Jahre vor, bestehend vorwiegend aus Sachleistungen.

Symbolbild

Das Flugzeug-Gefühl

Der Fortschritt hat längst den Turbo eingelegt. Eine seriöse Technikfolgenabschätzung ist selten möglich – und selten nimmt man sich die Zeit dafür. Am Beispiel der selbstlenkenden Autos können wir beobachten, wie wir von Technik fasziniert oder verstört, am Ende aber jedenfalls überwältigt werden.

Nur noch diese Doppelreihe Pflastersteine erinnert an den Standort der Berliner Mauer.

Die menschliche Dimension des (Glücks-)Falls der Mauer

Der Fall der Mauer am 9. November hat die Freiheit aller Menschen im wiedervereinigten Deutschland gestärkt. 30 Jahre danach gibt es jedoch kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Der Grundkonsens allen Miteinanders, die Unantastbarkeit der Würde aller Menschen, droht aus dem Blick zu geraten. Ein Kommentar von Jan Gabriel, Präsident im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR.

Die Azteken, die Spanier und die Religion

Heute vor 500 Jahren zogen die spanischen Konquistadoren in die Hauptstadt der Azteken ein. Ein Tag, der den Untergang der aztekischen Kultur sowie Jahrhunderte europäischer Kolonialfantasien einläutete. Die Verbreitung des Christentums spielte für die Konquistadoren bei der Eroberung des Aztekenreichs eine wichtige Rolle. Doch auch die Azteken zeichneten sich durch ihre Religion nicht wirklich als Menschenfreunde aus.