USA

Gott fährt einen kippligen Ford

Oft wird das Bekenntnis zu einer Religion ja für eine skurrile Schrulle gehalten, vergleichbar etwa mit der ernsthaften Lektüre des Wochenhoroskops, dem Anziehen von Hertha-BSC-Glücksunterwäsche oder der festen Behauptung, einmal im Leben, ich schwöre!, ein Ufo gesehen zu haben. Sie alle, wie auch der Glaube an irgendeine der unzähligen Gottheiten im Museum der menschlichen Einbildung, bieten den Vorteil, den tristen Alltag für den Moment zu erweitern um eine unsichtbare Dimension, in der man meistens durch Befolgung sehr schlichter Regeln reiche Belohnung erhält, wie im Märchen.

Jerusalem

Israel und die USA

Christlicher Zionismus – stellvertretend auserwählt

Seit es Israel gibt, kann es sich auf die Vereinigten Staaten verlassen. Das Land, dessen Soldaten den Nationalsozialismus besiegten und dem Holocaust ein Ende setzten, ist jederzeit zur Stelle, wenn es um das Existenzrecht Israels geht. Doch die Begründung dahinter kann in Teilen nur als gruselig bezeichnet werden.

Donald Trump

US-Präsident Donald Trump

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott

US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Die Todesstrafe in Japan

Wenn der Staat tötet

Die Vereinigten Staaten und Japan sind die einzigen G-8-Staaten, in der 2017 Hinrichtungen stattfanden. In den Vereinigten Staaten wurden 23 Menschen hingerichtet und 41 neue Todesurteile verhängt. Damit sitzen 2724 Menschen in amerikanischen Todestrakten. In Japan wurden vier Menschen hingerichtet und drei zum Tode verurteilt.