Kommentar

Weltgebetstag und Massenspeisung

MÜNCHEN. (hpd) Wie jedes Jahr findet auch heuer am ersten Freitag im März der sogenannte „Weltgebetstag“ statt, diesmal, bezugnehmend auf die biblische Geschichte der wundersamen „Massenspeisung“ am See Genezareth, unter dem Motto „Wie viele Brote habt ihr?“ Ein schreiender Zynismus.

Bizarr? In der Tat!

KÖLN. (hpd) Ein publizistisch erfahrener Mitarbeiter der Evangelischen Kirche in Deutschland, der auch einige Jahre für die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) gearbeitet hat, greift auf dem EKD-Internetportal evangelisch.de die Giordano Bruno Stiftung frontal an: „Bizarre Ideen, derbe Polemik: Kirchenkritiker machen mobil“. Ein Offener Brief als Antwort auf den Artikel. 

Religion ist Privatsache!

STRASSBURG. (hpd) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil die deutsche Praxis bestätigt, der zufolge auf der Lohnsteuerkarte vermerkt wird, ob ein Arbeitnehmer Mitglied einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft ist. Ein Kommentar von Matthias Krause

Menschenwürde und die PID

KÖLN. (hpd) Die Diskussion um die PID nimmt leider in unserem Land immer stärker irrationale Züge an. Insbesondere religiös motivierte Menschen sehen in der PID einen Eingriff in das Werk Gottes, denn es findet dabei eine künstliche Selektion statt. Aber auch nichtreligiöse Menschen sehen hier zum Teil die Menschenwürde verletzt und befürchten damit den Einstieg in eine ausufernde Genmanipulation am menschlichen Erbgut.

Zoff um Zölibat: Ordnungsruf an Lammert

BERLIN. (hpd) Vor einigen Tagen kommentierte Frieder Otto Wolf als Vorsitzender des KORSO den Streit um den Zölibat in der katholischen Kirche. Aber sollte es säkulare Humanisten überhaupt kümmern, wenn sich Kirchenleute um fragwürdige Gebräuche streiten? Allerdings.

Konzil und Possenspiel

KONSTANZ. (hpd) Zugegeben, es liegen nahezu 600 Jahre zwischen dem Konzil von Konstanz, das sich ganze vier Jahre von 1414-18 hingezogen hat, und dem beabsichtigten Besuch von Papst Benedikt XVI in Deutschland. Doch was bedeutet schon die Definition „Zeit“, spricht man über eine in sich scheintote Institution wie die katholische Kirche.

Die Kirche bangt um ihren Nikolaus

(hpd) Er ist zur wahren Popikone geworden: Der Weihnachtsmann. Im knallroten Kostüm reitet – oder besser fliegt – die beleibte Frohnatur mit dichtem, weißen Rauschebart in seinem von Rentieren gezogenen Schlitten von Kamin zu Kamin, um den Kindern dieser Welt die Weihnachtsgeschenke in ihre Socken zu stecken oder unter dem Weihnachtsbaum zu platzieren. So viel zur Legende.

Seine Eminenz schwafelt…

WIEN. (hpd) In Österreich dürften heuer bis zu 80.000 Menschen aus der katholischen Kirche austreten. Deren Chef in Österreich, Kardinal Christoph Schönborn, spricht von der „größten Austrittswelle seit der Nazizeit“. Eine Aussage, die in mehrerlei Hinsicht bedenklich ist.

Kultur? Welche Kultur?

WIEN. (hpd) Das christlich (-jüdische) Abendland muss in Mitteleuropa mal wieder für einen Identitätsfindungsdiskurs herhalten. Allein, welche Kultur ist mit dem Begriff gemeint? Und was soll mit ihm gerechtfertigt werden? Eine Analyse.