Inge Hüsgen

Die Autorin ist die Chefredakteurin des "Skeptiker", der Vierteljahreszeitschrift der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) sowie Redakteurin beim Humanistischen Pressedienst.

Artikel der Autorin

Frankreich kippt Homöopathie-Erstattung

Schluss mit dem süßen Nichts aus der Solidarkasse: Wie die französische Regierung jetzt bekannt gab, kippt das Land die Erstattung von homöopathischen Mitteln durch die Krankenversicherung. Während die Krankenkassen derzeit noch 30 Prozent der Kosten übernehmen, sinkt der erstattete Anteil ab Anfang nächsten Jahres auf 15 Prozent, 2021 ist dann ganz Schluss mit den Globuli als Kassenleistung.

Mirko Gutjahr

"Der Buddler" Mirko Gutjahr bei Skeptics in the Pub Köln

Globuli, Kornkreis und dreimal schwarzer Kater

"Skeptics in the Pub", das bedeutet: Wissenschaft bei Gerstensaft. Wer hätte da nicht Lust auf ein kühles Bier? Serviert in einem Glas, das vor Ihren Augen mit einer Klobürste gereinigt wurde. Nicht? Obwohl Sie zusehen konnten, wie man die Bürste dafür direkt aus der Originalverpackung genommen hat? Wem trotzdem der Appetit auf den Gerstensaft vergangen ist, der reagiert nicht rational. Dennoch lässt sich solch eine Abneigung nicht einfach ausschalten.

Skeptiker 2-2019 erschienen

Die neue Ausgabe der Zeitschrift "Skeptiker" diskutiert die Debatte um die Gesundheitsgefahr von Feinstaub und Dieselabgasen und geht der Frage nach, wie wirksam Antidepressiva sind. Außerdem berichtet ein ehemaliger Mitarbeiter von "klagemauer.tv" über die Ideologien und Absichten des "alternativen Medienportals".

Die Gewinner des Carl-Sagan-Preises 2019: Hinnerk Feldwisch-Drentrup  und Nicola Kuhrt vom Projekt Medwatch mit Moderatorin Dr. Julia Offe.  (v.l.).

Die SkepKon in Augsburg, 30. Mai bis 1. Juni 2019

Das war die SkepKon 2019

"Auf dem Boden der Realität liegt nicht genug Konfetti", sagt der Psychologe Axel Ebert. Als Kommunikations-Berater und "Bullshit Buster" geht er der Frage nach, warum sich unsinnige Erklärungen wider alle Vernunft so hartnäckig behaupten. Auf der SkepKon, dem größten skeptischen Wissenschaftsevent im deutschsprachigen Raum, präsentierte er als einer von vielen Referenten Ansätze zur Erklärung. 

Tommy Krappweis und Band "Harpo speaks": "Entdumm dich!"

Die SkepKon in Augsburg, 30. Mai bis 1. Juni 2019

SkepKon 2019: Das Skeptical

Die GWUP-Konferenz SkepKon fand dieses Jahr in Augsburg statt. Bei dem größten Event für Wissenschaft und kritisches Denken standen vom 30. Mai bis 1. Juni Vorträge aus einem breiten Themenspektrum auf dem Programm, angefangen mit dem Wissenschaftsevent "Skeptical".

Dr. Rainer Rosenzweig

Interview mit dem neuen KORSO-Vorsitzenden Dr. Rainer Rosenzweig

"Miteinander reden statt übereinander!"

Der Wahrnehmungspsychologe Dr. Rainer Rosenzweig (50) wurde auf der letzten Ratsversammlung des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO) von den Delegierten der Mitgliedsorganisationen zum Vorsitzenden gewählt. Inge Hüsgen sprach mit ihm über die Situation und die Zukunft des säkularen Spektrums in Deutschland.

Auf dem Petersplatz in Rom

Franziskus und sein Anti-Missbrauchs-Dekret

Gut gemeint ist nicht gut gemacht

Papst Franziskus zieht Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal: Ein neues Gesetz verlangt, dass alle Fälle sexuellen Übergriffen von Kirchenleuten gegenüber Minderjährigen oder Schutzbedürftigen zur Anzeige kommen – allerdings nur intern, die Staatsanwaltschaft soll weiterhin außen vor bleiben. Kritikern geht das nicht weit genug.

Ein Moralkompass für Maschinen

Selbstfahrende Autos, Pflegeroboter, medizinische Systeme: Künstliche Intelligenzen werden in Zukunft immer häufiger tiefgreifende Entscheidungen fällen. Damit drängt sich die Frage auf, welche ethischen Grundlagen die Handlungen von KI-Systemen bestimmen sollen. Ein Forscherteam der TU Darmstadt präsentiert nun eine neue Lösung: Die Wissenschaftler bringen den Maschinen Moral bei.

Juli Tkotz und Martin Papenberg (v. l.)

Statistik-Vortrag beim Kölner "Skeptics in the Pub"

Richtige Daten – falsche Schlüsse

Daten sprechen nicht für sich, sie müssen interpretiert werden. Doch bei der Auswertung schleichen sich leicht typische Fehler ein: Wir glauben Muster zu erkennen, wo keine sind. Oder wir unterschätzen die Macht des Zufalls. Beim Kölner "Skeptics in the Pub" stellten Juli Tkotz und Martin Papenberg einige solcher Fehlerquellen vor.