Internationales

Wer eine Religionsgemeinschaft verläßt, wird häufig diskriminiert.

Zweiter Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit vorgestellt

Religionsfreiheit weltweit zunehmend eingeschränkt

Das Menschenrecht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit wird weltweit zunehmend eingeschränkt und infrage gestellt. Das ist eine zentrale Botschaft des zweiten Berichts der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit.

USA: Legale Abtreibung in Gefahr

Eine Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofes aus dem Jahre 1973 ermöglicht in den Vereinigten Staaten Schwangeren eine legale Abtreibung bis zur 24. Schwangerschaftswoche. Eine Entscheidung, die von rechten und religiösen Gruppen immer wieder angegriffen wurde. Mit der Bestätigung der christlich-konservativen Richterin Amy Coney Barrett als Nachfolgerin Ruth Bader Ginsburgs am Obersten Gerichtshof könnte diese Entscheidung nun aufgeweicht werden oder gar fallen.

Protest in Danzig

Polen

Proteste gegen weitere Verschärfung des Abtreibungsrechts

In Polen wird es bald noch weniger Möglichkeiten geben, legal abzutreiben. Vergangenen Donnerstag urteilte das polnische Verfassungsgericht, dass eine Abtreibung kranker Föten unkonstitutionell sei. Hunderte Menschen kamen in der Nacht darauf in Warschau zusammen, um gegen dieses Urteil zu protestieren, die Polizei setzte Tränengas ein.

United Nations Plaza und Hauptquartier der Vereinten Nationen

Für ein offenes, tolerantes und menschliches Zusammenleben auf diesem Planeten

75 Jahre UN-Charta

Am 24. Oktober 1945 trat die Charta der Vereinten Nationen (UNO) in Kraft. Unter dem katastrophalen Eindruck des Zweiten Weltkriegs hatten sich im Sommer 1945 zunächst 51 Staaten zusammengefunden, um gemeinsame Ziele für eine weltweite Zusammenarbeit zu definieren. "Wir, die Völker der Vereinten Nationen, […] haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieser Ziele zusammenzuwirken". heißt es in der Präambel.

Christliche Mission "Kwasizabantu" in einer Megachurch

Religiös motivierte Misshandlungen in Südafrika

In einer evangelikalen Missionsgemeinschaft in Südafrika kam es Betroffenen zufolge erneut zu mehreren Fällen von Missbrauch sowie zu weiteren Menschenrechtsverletzungen. Die Polizei vor Ort ermittelt gegen den deutschstämmigen Erlo Stegen, der die sektenähnliche Gruppierung samt einem wirtschaftlichen Millionenunternehmen aufgebaut hat.