Internationales

Sterben in Spanien

Spanien: Christdemokratische Partei hält Euthanasie-Gesetz für überflüssig

Sterbehilfe und Hilfe zur Selbsttötung für Patient*innen, die Qualen leiden und ihren Todeswunsch nachhaltig geäußert haben, wird in Spanien seit 1995 nicht mehr als Totschlag gewertet. Unterstützende Ärzt*innen werden nicht mehr mit Gefängnisstrafen bedroht. Doch nun, etwas über 20 Jahre später, ist die Zeit reif für den nächsten Schritt. Gesetzesentwürfe zu Euthanasie und zum Sterben in Würde sind vorbereitet. Während die restlichen Parteien das neue Euthanasie-Gesetz unterstützen, wird es von der christdemokratischen Partei Partido Polpular (PP) abgelehnt, die Ciudadanos-Partei knüpft ihre Zustimmung an Bedingungen.

Spanien

Bischof leugnet Völkermord bei Entdeckung Amerikas

Seit über 60 Jahren versuchen Bischöfe der katholischen Kirche in Valladolid, die im Jahre 1504 verstorbene Königin Isabella I. von Kastilien heiligsprechen zu lassen. Dabei wird selbst vor Geschichtsveränderung und der Relativierung von Morden an der indigenen Bevölkerung Amerikas nicht zurückgeschreckt. Aktuell stoßen besonders die Aussagen Luis Javier Argüellos, Weihbischof von Valladolid, sauer auf.

Gulalai Ismail

Humanistin und Menschenrechtsaktivistin in Pakistan festgehalten

Freiheit für Gulalai Ismail!

Am Morgen des 12. Oktober wurde die Humanistin und Menschenrechtsaktivistin Gulalai Ismail von der pakistanischen Bundespolizei (Federal Investigation Authority) verhaftet, als sie aus Großbritannien wieder in ihr Heimatland einreiste.

Notizen aus Polen

Ist jetzt die polnische Kirche an der Reihe?

Vor fünf Jahren hat der in Warschau lebende holländische Journalist, Ekke Overbeek das Buch "Die Angst, über die Opfer der Pädophilie in der polnischen Kirche zu sprechen" (Lekajcie się, Ofiary pedofilii w polskim Kościele mówią) veröffentlicht. Das Buch beinhaltet die Gespräche mit einigen Opfern pädophiler Priester. Kein polnischer Journalist vor ihm hatte den Mut, dieses Thema anzugreifen.

Kirche in Andalusien (Spanien)

Spanien

Immobilien als Kirchenprivileg oder dreister Raub

Die katholische Kirchen und "ihre" Immobilien. In Spanien ist das ein ganz besonderes Thema. Verleiben sich doch Kirchen nicht nur gern Grundstücke und Gebäude ein, sondern zahlen später auch keine Immobiliensteuern. Den finanziell ohnehin meist nicht gut gestellten Gemeinden gehen Beträge in Millionenhöhe verloren.