Inge Hüsgen schreibt:
Die Erhebung beruht auf der Selbsteinschätzung der Teilnehmer. Die Befragten – 5.231 Personen zwischen 18 und 94 Jahren – schätzten zunächst den Grad des eigenen religiösen Glaubens ein: von wenig oder gar nicht religiös über mittelreligiös bis zu hochreligiös.
Die Grundlage zur Erhebung der Religiosität im Religionsmonitor ist seit Beginn das multidimensionale Zentralitätsmodell von Stefan Huber (2003). Deswegen heißt es auch auf S. 9 des Berichts:
Die Messung der Religiosität basiert auf der Zentralitätsskala nach Huber (2003). Sie führt verschiedene Aspekte religiösen Glaubens und religiöser Praxis zu einem Index zusammen und unterscheidet zwischen wenig bis gar nicht religiösen, mittelreligiösen und hochreligiösen Personen.
Der Glaube ist also nur eine Dimension der Messung der Religiosität.
Und sonst? Nichts Neues unter der Sonne.