Bildung

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Sehr religiöse Menschen mögen meist keine Atheisten. Der Superintendent der evangelischen Kirche in Niederösterreich, Paul Weiland, gehört offenbar zu dieser Gruppe. Mit Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Seine protestantische Geschichtslosigkeiten und Einlassungen zum Religionsunterricht sind bemerkenswert.

Die erste Frau hieß Liliput

WIEN. (hpd) Zwei durchschnittlich religiöse Menschen unterhalten sich in einem Wiener Cafe. Die Religion kommt unterwartet ins Spiel. Der Gast plaudert über seinem vormittäglichen Bier mit der Kellnerin, die unüberhörbar in Serbien geboren wurde. Ein typisches Cafe in einem Wiener Arbeiterbezirk.

Eine bessere Schule für alle!

BERLIN. (hpd) "Eine bessere Schule für alle" ist das Ziel. Magda von Garrel hat dazu ein Buch vorgelegt und die Wege beschrieben. "Instandsetzungspädagogik" ist der Titel und mit ihm schimmert durch: Defektes ist in Ordnung zu bringen. Als Sonderpädagogin sowie Diplom-Politologin war sie Integrationslehrerin an Grund-, Haupt-, Sonder- und Berufsschulen.

25 Jahre "Müllabfuhr der Wissenschaft"

ROSSDORF. (hpd) Die Skeptiker - Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) wurde am 11. Oktober 1987 im hessischen Roßdorf bei Darmstadt gegründet. Aus dem kleinen Dutzend der Gründungsmitglieder ist eine über 1.200 Mitglieder starke Lobby für Wissenschaft und Vernunft samt Informationszentrum, Zeitschrift und vielfacher Vertretung im Internet geworden.

"Ich brauche ihn, also ist er."

FRANKFURT. (hpd/hu) Peter Henkel variierte Descartes' berühmte Maxime: "Ich brauche ihn, also ist er" sei die Devise aller Gutgläubigen. Warum die sich auf keine Diskussion über Gott einlassen, sondern sich unter Hinweis auf "Religion ist privat" ins wahlweise Gottes- oder geistiges Schneckenhaus zurückziehen? Das war ein wichtiges Thema von Henkels Vortrag und Lesung aus "Irrtum unser", das zur Buchmesse im Tectum Verlag erschienen ist.

Gymnasium als Mittler für Luther-Dekade

GRIMMA. (hpd) Die Sächsische Staatsregierung und das Direktorium eines staatlichen Gymnasiums begrüßen die Nutzung einer Schul-Plattform für religiöse Zwecke. Anfang Oktober gaben die sächsischen Medien bekannt, dass die Onlineplattform „Impuls-Reformation.de“ zum Luther Gedenkjahr 2017 eröffnet wurde.

Krankhaft Lachen, übersteigerter Sexualtrieb…

ROM. (hpd) Mit Riesenbrimborium wird am 7. Oktober 2012 die erst im Mai dieses Jahres von Papst Benedikt XVI heiliggesprochene Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) in den Stand einer „Kirchenlehrerin“ erhoben. Ihre besondere Leistung war die „Apotheke Gottes“ - eine beispielhafte Quacksalberei.

Sing, mei Sachse sing!

KÖLN. (hpd) Zum „Tag der Deutschen Einheit“ verteilte sich unisono eine Pressemeldung der dpa, dass „Sächsisch“ nach einer Umfrage der „unbeliebteste Dialekt“ in Deutschland sei. Das kann und sollte man so nicht stehen lassen. Das meint zumindest ein Hanseat.

Plädoyer für einen rationalen Diskurs

OBERWESEL. (hpd/gbs) Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon erläutert, warum es unredlich ist, die gbs-Kinderrechtskampagne durch angeblich antisemitische Äußerungen Giordano Brunos zu verunglimpfen. Ein beängstigendes Zeichen intellektueller Unredlichkeit.

Krankes Bildungssystem

BERLIN. (hpd) Alle wissen es und nur wenige sprechen es aus. Fast niemand tut mehr etwas dagegen: Das Bildungssystem in Deutschland ist schwer krank und liegt schon fast im Sterben. Einer von denen, die diese Diagnose stellen, ist Philipp Möller in seinem Erstlingswerk „Isch geh Schulhof“, zu dem es auch einen hpd-podcast gibt.