Populismus

Herr Sarrazin fühlt sich verfolgt

WIEN. (hpd) Alle sind sie hinter ihm her. Alle grenzen sie ihn aus und schweigen ihn tot. Meint Thilo Sarrazin. Aus diesem diffusen Gefühl hat er ein Buch gemacht und er posaunt es weitgehend unwidersprochen in Talkshows und Interviews hinaus. Christoph Baumgarten wagt einen persönlichen Blick in die Untiefen des Sarrazinschen Geistes.

Sarrazin Opfer fehlender Meinungsfreiheit?

(hpd) Thilo Sarrazin legt mit “Der neue Tugendterror. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland” ein neues Buch vor, worin er die Debatte um seinen Bestseller “Deutschland schafft sich ab” kommentiert. Hierbei beklagt der Autor des millionenfach verkauften Werks eine Einschränkung seiner Meinungsfreiheit und “widerlegt” so kaum ernsthaft in der Debatte vertretene Auffassungen zu unterschiedlichen Aspekten von gesellschaftlicher Gleichheit.

Populismus – eine Einführung

(hpd) Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb legt eine Gesamtdarstellung zum Thema des internationalen Populismus im Sinne einer Bilanz des Forschungsstandes mit vielen Fallbeispielen vor. Das überaus informative und gut strukturierte Werk dürfte die kommende Auseinandersetzung mit dem Thema bezogen auf Konzeptionalisierungen und Problemstellungen begleiten.

Zwischen Überforderung und Eskalation

WIEN. (hpd) Eskalation, Randale, Übergriffe: Diese Worte dominieren die Berichterstattung über die Demos gegen den Ball der Burschenschaften in der Wiener Hofburg, den offiziell die FPÖ organisiert. Ein verzerrtes Bild. Der Großteil der Demos blieb gewaltfrei. Für die punktuellen Eskalationen ist die Polizei zumindest mitverantwortlich. Eine Reportage von hpd-Korrespondent Christoph Baumgarten.