Internationales

Der Humanist

Geschichte der Migration

BERLIN. (hpd) Die Deutschen bildeten im 19. Jahrhundert die größte Einwanderungsgruppe in den USA. Unter ihnen befanden sich auch Freireligiöse und Freidenker, die aus weltanschaulichen oder politischen Gründen aus Deutschland fliehen mussten. Amerika erschien diesen Dissidenten wie das "gelobte Land”, in dem freie Religionsausübung, die Trennung von Staat und Kirche, aber auch die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit in der Verfassung verankert war.

Jan Szyper (l.) und Asif Mohiuddin (r.)

"Bangladesch ist der nächste logische Schritt"

BERLIN. (hpd) Eine Serie brutaler Morde an säkularen Bloggern in Bangladesch löste weltweit Besorgnis über die Menschenrechtslage in Bangladesch aus. Asif Mohiuddin erklärt in einem Interview, dessen ersten Teil der hpd bereits veröffentlichte, dass dies nur die Spitze des Eisbergs sei und die Probleme in seinem Land viel tiefer reichen.

Missbrauchsskandal und Rekordtief bei Mitgliederzahlen

BERLIN. (hpd) Während es in Deutschland durch die neuen Erkenntnisse im Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen für die katholische Kirche schlechte Presse hagelt, steht aktuell auch die Church of England wegen eines Missbrauchsskandals unter Beschuss. Im Fall des anglikanischen Bischofs und verurteilten Sexualstraftäters Peter Ball dringen neue Erkenntnisse ans Tageslicht. Ein weiterer Dolchstoß für die ohnehin krisengeschüttelte englische Staatskirche, deren Mitgliederzahl rapide sinkt.

Islamischer Staat richtet Lehrer hin

BERLIN. (hpd) Die Terrororganisation "Islamischer Staat” (IS) hat in der irakischen Stadt Mossul drei Lehrer hingerichtet und Dutzende weitere festgenommen. Die Lehrer weigerten sich, die Lehrpläne zu akzeptieren, die der IS in seinem Machtbereich durchsetzen will.

Amer Albayati

Realitäten in Europa und die neue Herausforderungen

WIEN. (hpd) Die Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) tritt für Meinungsfreiheit zu allen religiösen und nichtreligiösen Ansichten, Fragen und Problemen ein. Es muss niemand einer Meinung mit anderen sein, aber es soll jeder seine Meinungen äußern dürfen, sofern diese nicht hetzerisch gegen andere Menschen gerichtet sind. Kritik muss jede Religion, speziell auch der Islam aushalten und tolerieren!

Neues von der türkischen Religionsbehörde

BERLIN. (hpd) Über den fortschreitenden Islamisierungsprozess in der Türkei gab es in den letzten Jahren schon viele Mitteilungen, viel zu viele! Jetzt wird ein nächster Schub bekannt, der tief in die Privatsphäre eingreift: Verlobte sollen nicht zusammenleben, in der Öffentlichkeit nicht miteinander flirten oder Händchen halten und (sunnitische) Muslime keine Ehen mit Aleviten eingehen.

Antonin Scalia (r.) mit Präsident Ronald Reagan (1986)

"Gott ist gut zu uns, weil wir ihn ehren"

BERLIN. (hpd) Nach Ansicht von Antonin Scalia, Richter am amerikanischen Supreme Court, lässt sich das Konzept der religiösen Neutralität nicht mit der verfassungsrechtlichen Tradition der Vereinigten Staaten vereinbaren. Dies gelte insbesondere für die Vorstellung, dass sich der Staat zwischen Religion und Nicht-Religion neutral zu verhalten habe. Vielmehr gehe es der Verfassung allein darum, dass keine Glaubensgemeinschaft über eine andere gestellt werde. Selbstverständlich stünde Religion aber immer über Nicht-Religion.