Gesellschaft

Werl: Marktplatz mit Wallfahrtsbasilika

Fünf Jahre Planung für ein paar Stolpersteine!

WERL. (hpd) Wie die westfälische Wallfahrtsstadt Werl die Vergangenheit der Judenverfolgung in der Stadt aufarbeitet und dabei die eigene Schande, wie sie die Juden aus der Stadt vertrieben haben, ausblendet. Der Genozid an über 70 Menschen aus Werl, die auch namentlich bekannt sind und innerhalb weniger Jahre als Hexen und Zauberer in der Stadt ermordet wurden, scheint ins Vergessen zu geraten.

Peter Wensierski

Die Mauern des Schweigens aufbrechen

BERLIN. (hpd) "Null-Toleranz" gegenüber sexuellen Missbrauch im Raum der Kirchen, auch der weltweit agierenden katholischen Kirche, ist das formulierte Ziel von Peter Wensierski. Mit seiner journalistischen Arbeit setzt er dazu in Deutschland seinen Fußabdruck. Seine Beiträge leistet er selbstverständlich und ohne jeden Wirbel. Der Umfang ist beeindruckend.

Inflation, hausgemacht.

BERLIN. (hpd) Der Urgroßvater konnte Kaufkraft und Inflation noch über den Daumen peilen: Wieviele Schuhe bekomme ich heute für meinen Wochenlohn? Wie war das vor ein paar Jahren? Setzt man dazu die Zahlen, die den Wochenlohn jeweils ausdrücken, so hat man recht schnell einen Eindruck von der Sache. Wem das zu retro oder zu provinziell ist, der kann auch den Big-Mac-Index bemühen. Der ist global und cool, aber inhaltlich kaum besser. Und in Wirklichkeit ist das alles ohnehin viel komplizierter. Oder nicht?

Muss man als Humanist auch Pazifist sein?

KONSTANZ. (hpd) Der Autor war längere Zeit Mitglied in einer Friedensorganisation. Vor kurzem ist er ausgetreten. Nicht, weil er weniger am Frieden interessiert sei, sondern aufgrund der Vorgehensweise der pazifistischen Bewegung. Denn nicht erst seit Margot Käßmann diskutiert Deutschland darüber, wie weit Friedenspolitik gehen kann und darf. Im hpd kommentiert er seine Entscheidung.

Wie man Gutes noch besser wollen kann

BONN. (hpd) Der Philosoph William MacAskill erläutert in seinem Buch "Gutes besser tun. Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können" eine Denkweise, die aus guten Absichten mehr gute Ergebnisse folgen lassen will. Auch an vielen praktischen Beispielen macht der Autor sein aufkläerisches Anliegen deutlich, wobei er aber auf der Ebene individuellen Agierens stehen bleibt, ohne die gesellschaftliche Dimension stärker zu berücksichtigen.

Buskampagne (2009)

Atheisten sind…

ZÜRICH/CH. (hpd) Nachdem Atheisten diese Woche mit Psychopathen gleichgestellt und als grosses Risiko für die Welt bezeichnet wurden, hat sich unser Autor Sandro Bucher die Frage gestellt, was nichtgläubige Menschen sonst noch sind und denken. Um das herauszufinden, hat er sämtliche in der Schweizer Mediendatenbank sowie in Google News archivierten Texte der letzten fünf Jahre durchforstet, die Antworten darauf geben wollen, was Atheisten ausmacht.

Demo gegen Homophobie

Wo steht denn das mit der "praktizierten Homosexualität"?

KONSTANZ. (hpd) Wiederkehrend sind die Klarstellungen: Die Bibel definiert die "praktizierte Homosexualität" als verwerfliches Fehlverhalten! Erst dieser Tage hat beispielsweise die einflussreiche Beratungsorganisation "Weißes Kreuz" eine neuerliche Stellungnahme veröffentlich und formuliert unter der Überschrift "Homosexualität und Schriftverständnis" die Sichtweise des Vorstandes der Fachgesellschaft des Diakonischen Werkes für sexualethische Fragestellungen nochmals nachdrücklich, wonach biblische Texte genau diese angewendete Homosexualität als Sünde einstuften.

"Jetzt sind wir also auch noch psychopathisch…"

BERLIN. (hpd) Atheisten mussten sich in der letzten Zeit immer wieder viel gefallen lassen: Da wurden sie in die Nähe von PEGIDA und anderen Rechtsradikalen gerückt, am nächsten Tag sind sie plötzlich die gewissenlosen Mörder im Fernsehen, von denen ein Stereotyp gezeichnet wird, das weit über alle Grenzen der Meinungsfreiheit hinauszugehen scheint. Als neues Feindbild scheint die nicht-gläubigen Menschen nun auch der FOCUS auserkoren zu haben.