Gedenken

Grab

Die Säkularisierung erreicht auch die Friedhöfe

Geißbock und Fußballschuhe statt Kruzifix

Unsere Friedhöfe werden bunter und weltlicher. Manch ein Grabstein lobpreist kein höheres Wesen, sondern erinnert liebevoll und emotional an den Verstorbenen. Die Grabinschriften können dabei höchst originell (und inspirierend) sein. Wir präsentieren hier einige eindrucksvolle Beispiele.

Die nun geschlossene "Blaue Moschee" in Hamburg

Für einen Gedenkort gegen islamistischen Terror, eine säkulare Trägerschaft und Mitsprache der Hamburger Bürgerinnen und Bürger

Kein Zurück zum IZH

Der Verein Säkularer Islam Hamburg, die Säkulare Flüchtlingshilfe Hamburg, das Säkulare Forum Hamburg, die Giordano-Bruno-Stiftung Hamburg und die Partei Frau in Führung wenden sich entschieden gegen eine Wiedereröffnung des ehemaligen Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) und der Imam-Ali-Moschee in ihrer bisherigen Funktion. Damit wird der Vorschlag des Arbeitskreises Politischer Islam aufgegriffen und unterstützt.

Gerfried Pongratz beim Wandern in den Bergen

Nachruf

Der Mann vom Berg ist tot

Gerfried Pongratz ist nach einer Krankheit, die schnell immer schwerer wurde, am 5. Februar 2026 selbstbestimmt aus dem Leben geschieden. Frank Nicolai erinnert an einen Freund, den er nie persönlich kennenlernen durfte.

Dieter Kaiser

Ein Nachruf auf Dieter Kaiser

Der großherzige Avantgardist

Dieter Kaiser lebt nicht mehr. Das Gründungsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung Bodensee ist am Mittwoch vergangener Woche im stolzen Alter von 88 Jahren verstorben. Ein Nachruf von Alexander Wolber.

Heinrich Heine

Zum 170. Todestag

Heinrich Heine: Der Verkünder von Emanzipation und Freiheit

Heute als weitgehend verstaubter Dichter begriffen, dessen Werke als Mängelware verramscht werden, tut man Heinrich Heine mehr als unrecht. Liest man seine literarischen Hinterlassenschaften, wird man mehr als einmal überrascht, welche literarische Potenz, welche Brillanz seines dichterischen Vermögens, welchen freiheitlichen Geist seine Werke darstellen. Sein Todesdatum am 17. Februar 1856 jährt sich heute zum 170. Mal. Ein gegebener Anlass, um an ihn zu erinnern.

Holger Brehm, Viola Schubert-Lehnhardt, Friederike Habermann, Wolfgang Hees

Tagung der Humanistischen Akademie Deutschland

Humanistische Perspektiven zum deutschen Bauernkrieg und seiner 500-jährigen Rezeptionsgeschichte

Zum 500. Jahrestag des Deutschen Bauernkriegs lud die Humanistische Akademie Deutschland am 1. November ins "Humanistische Zentrum Stuttgart" ein. Im Mittelpunkt des Thementags standen historische Hintergründe, gesellschaftliche Perspektiven und die Frage, wie sich Rebellion und Gerechtigkeit aus humanistischer Sicht deuten lassen.

Ludwigskirche in Saarbrücken

Kommentar

Tag der Deutschen Einheit: Nur mit Gottes Segen?

Der Tag der Deutschen Einheit ist seit 1990 der wichtigste Feiertag unseres Landes. Er soll an das historische Ereignis der Wiedervereinigung erinnern – ein Triumph von Freiheit und Demokratie. Doch seit 35 Jahren beginnt das offizielle Programm nicht mit einem Festakt im Rathaus, nicht mit einer demokratischen Zeremonie auf einem öffentlichen Platz, sondern mit einem ökumenischen Gottesdienst in einer Kirche. Auch 2025 wurde diese Tradition fortgesetzt: Bundespräsident, Kanzler, Bundestags- und Bundesratspräsidentin sowie die gesamte Politprominenz sangen "Allein Gott in der Höh sei Ehr" – live übertragen von der ARD.

Beleuchtete Gedenkstelen

Licht und Widerstand

Das "WiderstandDenkmal" wurde 2016 von einer Initiativgruppe zusammen mit dem Aktionskünstler Wolfram P. Kastner am Platz der Freiheit in München errichtet. Im Rahmen der Stadtteilkulturwoche 2025 Neuhausen-Nymphenburg wurde es nun beleuchtet, um auch des Nachts sichtbar zu sein.

Kunstaktion wird am 24. Juni in München eröffnet

Weiße Koffer erinnern an vertriebene und ermordete Jüdinnen und Juden

Am 24. Juni startet im Münchner Stadtteil Schwabing die partizipative Gedenkinstallation "hier wohnte…" unter der Leitung des Aktionskünstlers Wolfram P. Kastner. Die Intervention im öffentlichen Raum erinnert an Münchner Jüdinnen und Juden, die während der NS-Diktatur von den Nationalsozialisten entrechtet, deportiert, beraubt und ermordet wurden.