FGM

Anti-FGM-Kampagne in Walala Biyotey

Der 6. Februar ist der Internationale Tag zur Beendigung von weiblicher Genitalverstümmelung

FGM und Zwangsheirat in Europa: Prävention und Aufklärung

Mehr als 230 Millionen Frauen und Mädchen sind laut Unicef weltweit von Genitalverstümmelung betroffen. Das ist ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zur letzten Schätzung, die vor acht Jahren veröffentlicht wurde. In den letzten zwei Jahren war "Terre des Femmes" Koordinatorin des EU-Projektes "Join our CHAIN" zur Prävention und Aufklärung zu FGM und und Früh- sowie Zwangsverheiratung. Gestern ging das Projekt mit einer Abschlusskonferenz in Brüssel zu Ende.

Schulung von Kindern in Kenia

Bericht von einer praktischen Initiative vor Ort in Kenia

Es geht auch ohne Genitalverstümmelung

Übermorgen stellt Elisabeth Merkl im Bund für Geistesfreiheit Augsburg den Verein "Partners of Change" vor, dessen Vorsitzende sie ist. Diese Initiative leistet kontinuierliche Aufklärungsarbeit, praktische Hilfe und Vernetzung in Kenia, um im Einklang mit Bedürfnissen, Beweggründen, Kultur und Tradition kenianischer Menschen und Gemeinwesen zu einer Abkehr von der brutalen, mit schrecklichen Folgen für betroffene Mädchen verbundenen Beschneidungspraxis zu führen.

Materialien zur Aufklärung über FGM

Nicht automatisch ein Asylgrund:

Furcht vor Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist eine grausame Praxis in vielen Ländern. Und doch ist eine entsprechende Gefährdung nicht ohne Weiteres ein Grund für Asyl in Deutschland.

Frauen aus dem Sudan tanzen währen der Revolution.

Was können Fachkräfte konkret tun, um weibliche Genitalverstümmelung und Zwangsheirat zu verhindern?

Wissen ist Schutz

Weibliche Genitalverstümmelung sowie Früh- und Zwangsverheiratung stellen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen dar – und auch in Deutschland leiden Mädchen und Frauen darunter, oft ein Leben lang. Wie kann dies verhindert werden, und wer kann dabei helfen? Es sind oft nur wenige Gelegenheiten, bei denen bedrohte Mädchen und Frauen sich Hilfe holen könnten – und das nur dann, wenn die Menschen, die ihnen helfen können, auch wissen wie.

Sieben Jahre Haft für Mutter einer Dreijährigen

Genitalverstümmelung aus kulturellen Gründen

Eine heute 40-jährige Mutter hatte ihre dreijährige Tochter zur weiblichen Genitalverstümmelung nach Kenia gebracht. Das war 2006. Das Mädchen ist britische Staatsbürgerin und hat sich ihrer Lehrerin anvertraut. Die Mutter wurde vor Gericht gebracht, wo sie zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt wurde.

Am 7. Mai ist der Weltweite Tag der genitalen Selbstbestimmung

"Join our CHAIN": Präventionsprojekt gegen Genitalverstümmelung und Zwangsheirat gestartet

In vielen Gemeinschaften spielen patriarchale Traditionen noch immer eine große Rolle. Manche von ihnen bedeuten Gewalt, Zwang und jahrelanges Unrecht: Weibliche Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratung sind schwere Menschenrechtsverletzungen. Durch sie werden Mädchen und Frauen oft auf Jahre traumatisiert und leiden auch gesundheitlich unter den Folgen. Ihre Sexualität wird kontrolliert und eingeschränkt, und das seit Jahrhunderten.