Missionierung

Symbolbild

Kommentar

Fußball-WM: Bitte keine Missionierung auf dem Rasen

Es gibt Fußballgötter wie Toni Turek, Pelé oder Diego Maradona. Das sind Menschen, die Außergewöhnliches im Fußball geleistet haben und deshalb von ihren Fans verehrt werden. Und dann gibt es den Gott des deutschen Nationalspielers Felix Nmecha, der offenbar nicht mehr damit zufrieden ist, nur sonntags in der Kirche angebetet zu werden, sondern neuerdings auch bei Länderspielen verherrlicht werden will.

Infostand auf dem Dornbirner Marktplatz

Missionierung

"Gott isch ma unterku" – Teil 2

In einem Selbstversuch besuchte Peter Jaglo im Herbst einen christlichen Infostand in Vorarlberg (der hpd berichtete). Nun erweiterte er das Experiment, indem er das angebotene kostenlose Infomaterial bestellte.

Das diesjährige Schwerpunktthema der gbs konzentriert sich auf Lösungen – statt auf Probleme

"Go Future!"

Die Zukunft lässt sich nicht mit einem "Salto mortale" in die Vergangenheit retten. Dass rückwärtsgewandte Ideologien mit ihrem Fokus auf "Volk", "Nation" und "Religion" so attraktiv geworden sind, hängt damit zusammen, dass viele Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft verloren haben. Dem möchte die Giordano-Bruno-Stiftung mit ihrem diesjährigen Schwerpunktthema "Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde" entgegenwirken.

Analyse

Die christliche "ZEIT" – Wie eine Wochenzeitung zur Kanzel wird

Langjährige Leser wissen es längst: "DIE ZEIT" ist nicht nur eine politisch-liberale Wochenzeitung, sie ist auch ein Blatt mit deutlicher christlicher Schlagseite. Das zeigt sich nicht nur im Ressort "Glauben und Zweifeln", sondern zieht sich vom Feuilleton bis zum Wissensteil quer durch die Ausgabe. Manche Texte triefen so sehr vor Gottesnähe, dass man das Gefühl hat, den "Wachtturm" oder "Chrismon" abonniert zu haben.

MIZ 3/25 erschienen

Interview mit einer KI zu Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Was kommt heraus, wenn ein Chatbot gebeten wird, Fragen zu beantworten, die an eine real existierende Person gerichtet werden? Die MIZ hat, nachdem der Beauftragte des Bundes für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein Interview aus den gerne herangezogenen Termingründen abgesagt hatte, diesen Versuch unternommen und ChatGPT gefragt, was Thomas Rachel denn mutmaßlich geantwortet hätte, wenn er Zeit für das politische Magazin für Konfessionslose und Atheistinnen gehabt hätte.

Infostand auf dem Dornbirner Marktplatz

Missionierung

"Gott isch ma unterku"

Die Bedeutung der Kirchen in Österreich erodiert immer weiter. Um neue Mitglieder zu gewinnen, wurde im westlichsten Bundesland Vorarlberg die Kampagne "Gott isch ma unterku" gestartet. Sie wird von aggressiver Werbung und einem professionellen Online-Auftritt flankiert. Unterstützt wird "Gott isch ma unterku" (Ich habe [zufällig] von Gott erfahren) von mehreren christlichen Konfessionen und Organisationen.