Luther

KI-Luther

Martin Luther ist auferstanden

Die Evangelische Kirche im Rheinland ließ auf ihrem YouTube-Kanal einen von Künstlicher Intelligenz gesteuerten Martin Luther Fragen beantworten. Die Sympathiewerte des Reformators konnte das nicht gerade steigern. Es gab viele äußerst kritische Fragen, unter anderem zu antisemitischen Äußerungen Luthers.

Lutherstatue

Kolumne: Sitte & Anstand

Leute, kauft Luther-Kondome!

Glaube ist so etwas Schönes, er durchwirkt den Alltag. Überall, wo man hingeht, ist Gott mit dir, oder der gute Jesus, oder aber Engel umschweben dich und wachen über dir. Sollte man Mühe damit haben, sich diesen Umstand zu vergegenwärtigen, so kann man auf kleine Erinnerer zurückgreifen, die es im evangelischen Werbemittelversand "Komm" zu bestellen gibt: Ein Holzkreuz als Handschmeichler, der Waschlappen "Gottesgeschenk", ein Gruß des Allmächtigen auf dem Fußabtreter, das Jesuspflaster fürs blutig geschlagene Knie – in drei Tagen ist alles wieder gut, Spatz!

Aktion des Künstlerkollektivs "Das 11. Gebot" in Leipzig mit dem "nackten Luther"

Humanisten starten Petition gegen neues Luther-Denkmal

Dem Judenhasser Martin Luther kein Denkmal setzen!

Die Leipziger Volkszeitung berichtete am Dienstag über die Pläne der Stadt, ein neues Luther-Denkmal zu errichten. Das wird von der Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) in Leipzig scharf kritisiert.

Hamburger Hafen

Hamburg

Reformationstag wird Feiertag

Obwohl die Mehrheit der Hamburger Bürger mit dem Christentum und den Kirchen nichts mehr anfangen kann, hat die Bürgerschaft den 31. Oktober zum Feiertag erklärt. Der Reformationstag erinnert an Martin Luther, auch wenn versucht wird, das in Abrede zu stellen.

Initiativen gegen den Reformations-Feiertag in Norddeutschland

Ist Luther noch zu stoppen?

Das Landesparlament von Schleswig-Holstein hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, den Reformationstag als neuen Feiertag einzuführen. Die Bundesländer Niedersachsen, Hamburg und Bremen wollen folgen. Doch gegen die hiermit verbundene Ehrung des bekennenden Antisemiten Martin Luther sowie einen zusätzlichen religiösen Feiertag in Zeiten sinkender Religionszugehörigkeiten regt sich vielfältiger Protest. Nun gesellt sich auch Martin Luther selbst zu den Kritikern.

Humanistische und säkulare Organisationen fordern weltlichen Feiertag

Luther zu feiern ist nicht mehr zeitgemäß

In die Debatte um die Einführung des Reformationstages als zusätzlichem gesetzlichen Feiertages haben sich in Bremen auch Mitglieder und Aktivisten vom Humanistischen Verband (HVD), der Giordano Bruno Stiftung (gbs) und dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten IBKA) mit einer Erklärung eingebracht.

Eine kritische Betrachtung zum deutschen Protestantismus im 20. Jahrhundert

"Jedermann sei untertan"

Der studierte Historiker Karsten Krampitz legt mit dem Buch "'Jedermann sei untertan' - Deutscher Protestantismus im 20. Jahrhundert" eine kritische Betrachtung zum Thema bezogen insbesondere auf den praktizierten Untertanengeist vor. Der Autor kann anhand von vielen historischen Quellen den einschlägigen Opportunismus nachweisen und regt ohne platte Polemik zu einem kritischen Umgang mit dieser Geschichte an.

Zehn Stunden mit "Luther" vor der Mercedes-Benz-Arena in Berlin

Der nackte Luther stand draußen vor der Tür

In Berlin wurde das "Luther Pop-Oratorium" aufgeführt. Vor der Tür wurden die Gäste unter anderem auch von der Kunstaktion "Der nackte Luther" empfangen. Evelin Frerk schrieb für den hpd einen Bericht über diesen Tag.