Internationales

Konferenz gegen Unterdrückung von Frauen

FRANKFURT/M. (hpd) Zum Internationalen Frauentag am 8. März treffen sich einige der bekanntesten islamkritischen Frauen- und Menschenrechtlerinnen der Welt in Frankfurt. Ihr Thema: Der arabische Frühling als weibliche Revolution und Säkularismus in der islamischen Welt.

Iranischer Blogger in Gefahr

KÖLN/BERLIN. (hpd) Vor einiger Zeit stellte das derzeit meistgelesene und zitierte Nachrichtenportal im Iran, Baztab, fest, dass sich die Jugend des Landes "wie ein Tsunami" vom Islam abwendet. Das Portal wird vom ehemaligen Kommandeur der Revolutionsgarden Mohsen Rezai betrieben. Es ist also, obwohl dort auch kritische Stimmen zu Wort kommen, staatsnah.

„Benedikt war kein schwacher Papst“

OBERWESEL. (hpd) Die Nachricht vom Rücktritt des Papstes schlug ein wie eine Bombe. Doch was waren die Gründe für diesen Schritt? Und was wird von dem Pontifikat Benedikts XVI. bleiben? Der hpd fragte nach bei Michael Schmidt-Salomon, der unlängst zur Neuausgabe der „Politik der Päpste“ von Karlheinz Deschner ein umfangreiches Nachwort schrieb, das die Amtszeiten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. behandelt.

Antisemitismus unter jungen Muslimen

(hpd) Der Sozialwissenschaftler Günther Jikeli legt eine qualitative Studie zum Thema vor. Sie zeichnet sich durch gutes Differenzierungsvermögen bei der Analyse und die Vermeidung glatter Thesen aus, verbunden mit der Einsicht einer individuellen Verantwortung für die Akzeptanz des Antisemitismus.

Eine Messe für Atheisten?

LONDON. (hpd) Es erscheint der Redaktion des hpd fragwürdig, ob man Atheismus wie eine Religion zelebrieren soll. Es ist deshalb umstritten, weil "zelebrierende Atheisten" schnell in den Ruf kommen, sich nicht von ihren religiösen Denkmustern verabschieden zu können. In England sind Einige anderer Meinung. So berichtet das BBC-Magazin in seiner Onlineausgabe über die jüngst eröffnete "atheistische Kirche" in London.

Lost Property Wasted Life

UNGARN. (hpd) "Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht." Das sagte einst Amschel Meyer Rothschild, der Schöpfer der Rothschilddynastie, eine Bankerfamilie, die sich im Laufe der Zeit zu einer europäischen Finanzinstitution entwickelt hat. Diese Anschauung scheint sich bis in die heutige Gegenwart durchgesetzt zu haben.

Wolgograd heißt wieder Stalingrad

RUSSLAND. (hpd) Auf Beschluss der Stadtduma soll Wolgograd künftig wieder (zeitweilig) nach dem ehemaligen Sowjetdiktator Josef Stalin benannt werden, wie bereits von 1925 bis 1961. Damit erfahren die Veteranen der Roten Armee Würdigung, die der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eine verheerende Niederlage beibrachten. Am 2. Februar 1943 siegte die Rote Armee in Stalingrad.

Notizen aus Polen (3)

POLEN. (hpd) Bemerkenswertes aus säkularer Sicht (Zeitraum 14.01. – 03.02.13). Eine transsexuelle Ab­ge­ordnete erhält möglicherweise eine führende Rolle im Parlament, der Homokaust in deutschen Konzentrations­lagern auf polnischem Boden, ein Gericht entscheidet, dass Opus Dei keine Geheim­organisation ist und die polnische Regierung geht im Fall „Agata“ nicht in Berufung.