Bildung

Ein ironischer Kommentar

Ehrfurcht vor Gott oder vor der Schulleitung?

Mit der diesjährigen Einführung der dritten wöchentlichen Religionsstunde an Bayerns Grundschulen hat sich offenbar auch bei den Schulgottesdiensten etwas verändert – zumindest an der Schule meiner Kinder. Zufall? Oder Teil eines größeren Trends?

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zeigt Zukunftsperspektiven auf

Neuer Anschub für bekenntnisfreie Schulen

Eigentlich ist es ein altes Thema: Es geht darum, in der Bundesrepublik Deutschland Schulen zuzulassen, die bekenntnisfrei sind, sodass in ihnen kein konfessionsgebundener Religionsunterricht mehr erteilt wird. In der Weimarer Republik hatte es solche Schulen bereits gegeben. Laut Grundgesetz sind sie auch in der Bundesrepublik Deutschland zulässig – nur: Diese Möglichkeit ist bislang nicht umgesetzt worden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat jetzt einen Impuls gesetzt, dies zu ändern. Zugleich bringt sie zur Sprache, wie sich die Einführung bekenntnisfreier Schulen konkret realisieren lässt.

Ibn Khaldun-Schule

Arabisch-deutsche Schule frei von religiösen Inhalten in Berlin-Neukölln

Gelebte muslimische Säkularität unter Bedrohung

Als mutiger Hoffnungsträger gegen radikal-islamische Koranschulen wirkt eine säkulare arabisch-deutsche Schule im Berliner Bezirk Neukölln. Auf ihren Leiter Hudhaifa Al-Mashhadani ist im November mutmaßlich ein Mordanschlag verübt worden. Er lebt fortan in der Gewissheit: "Es gibt Islamisten und Linksextreme, die mich töten möchten".

Hamburger Hafen

Religionsunterricht

Hamburger Senat verschleiert Wahlrecht und bietet keine Alternativen

Religionsunterricht an Schulen muss Wahlfreiheit garantieren und echte Alternativen bieten, damit Kinder und Eltern selbstbestimmt entscheiden können, ob und wie sie sich mit Religion auseinandersetzen wollen. Diese Auffassung vertritt neben der Arbeitsgemeinschaft der SPD auch die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Plakat

Hamburg

Arbeitsgemeinschaft der SPD unterstützt Forderung nach Alternativfach zum Religionsunterricht in Klasse 1 bis 6

Seit Jahren bemüht sich die Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der SPD innerhalb der Partei darum, den Hamburger Weg des Religionsunterrichts für alle so zu verändern, dass er seinem Anspruch auch gerecht werden und religionsfern beziehungsweise säkular aufwachsenden Schüler*innen ein "identitätsstiftendes" Angebot machen kann. Die AfB unterstützt nun die öffentliche Petition der Hamburger GEW.