Gesellschaft

Jugend- und Familienministerkonferenz

Deutsches Kinderhilfswerk fordert "Kinderrechte ins Grundgesetz"

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) fordert von der heute in Weimar beginnenden Jugend- und Familienministerkonferenz Rückenwind für die Forderung nach Kinderrechten im Grundgesetz. "Eine Formulierung von Kindergrundrechten in der Verfassung sollte gleichermaßen den Vorrang des Kindeswohls, Beteiligungsrechte für Kinder und Jugendliche sowie Entwicklungs- und Entfaltungsrechte absichern."

Orang-Utan hinter Gittern.

Besucher bleiben massenweise fern

Zoos auf absteigendem Ast

Seit Jahren schon befinden sich traditionelle Zirkusbetriebe, solche also, die Wildtiere im Programm führen, auf rasanter Talfahrt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann auch hierzulande Wildtiere in der Manege verboten sein werden, wie das längst in fast allen EU-Ländern der Fall ist.

Aufmarsch von Rechtsradikalen in Köln-Kalk (2011)

Studie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft

Für die große Mehrheit ist Demokratie unerlässlich

Seit 2002 veröffentlicht das Bielefelder Institut für Konflikt- und Gewaltforschung seine Studien zur Verbreitung von "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" in der Mitte der Gesellschaft. In der Ausgabe für 2018/19 findet man wieder beachtenswerte Erkenntnisse über Ausmaß und Verteilung, es sind aber auch kritische Anmerkungen notwendig.

"Aber Hitler war doch auch Atheist und Vegetarier!"

War Hitler wirklich Atheist und Vegetarier? Die Forschung ist diesbezüglich keineswegs zu einer abschließenden Antwort gelangt. Und selbst wenn sie es wäre: Würde es bedeuten, dass alle Atheisten und Vegetarier wie Hitler sind? Eine kritische Auseinandersetzung mit immer wieder vorkommenden Fehlschlüssen und Manipulationstechniken von Armin Pfahl-Traughber.

Durchführung einer Brit Mila (Beschneidung)

Offener Brief von Rolf Dietrich Herzberg

"Medizinisch nicht indizierte Genitalverletzungen müssen den Eltern verwehrt sein"

Auch in diesem Jahr wird wieder der "Tag der genitalen Selbstbestimmung" in Köln gefeiert. Dies war Rolf Herzberg, Strafrechtsprofessor an der Ruhr-Universität Bochum und Botschafter von "intaktiv e.V. – Eine Stimme für genitale Selbstbestimmung" Anlass für einen offenen Brief. Er antwortet auf ein in der ZEIT veröffentlichtes Statement von Mike Samuel Delberg.

Aufklärungskampagne zur genitalen Selbstbestimmung gestartet

"Es kann nicht früh genug sein, sich um Kinderschutz zu kümmern!"

Pünktlich zum 7. Mai 2019, dem "Worldwide Day of Genital Autonomy" (WWDOGA) startete die einjährige Aufklärungskampagne "Mein Körper – Unversehrt und Selbstbestimmt" mit einer Pressekonferenz in Berlin. VertreterInnen der drei Organisationen "Terre des Femmes", "MOGiS e.V." und "Projekt 100% Mensch" stellten die Gedanken und Ideen rund um die Kampagne vor. Ergänzt wurde das Podium durch Seyran Ateş – Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee.

Interview

Das Minenfeld der Islamkritik

Heute findet an der Frankfurter Goethe-Universität die Konferenz "Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?" statt. Im Vorfeld hatte die Konferenz hohe mediale Wellen geschlagen, da eine anonyme Gruppierung der Veranstaltung "antimuslimischen Rassismus" vorgeworfen und sogar die Entlassung ihrer Leiterin Prof. Susanne Schröter gefordert hatte. Über den inzwischen geläufigen Kampfbegriff "antimuslimischer Rassismus" sowie das Minenfeld der Islamkritik sprach hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg mit dem Extremismus-Experten Armin Pfahl-Traughber.

Ein Gespräch über Glaube, Religion und säkulare Demokratie

"Der Staat muss gottlos sein …"

Welche Rolle soll Religion heute spielen? So wenig wie möglich, wenn es nach Helmut Ortner geht. Statt das "christliche Abendland" zu beschwören, ist es an der Zeit, die Grundlagen eines säkularen Staates zu verteidigen – meint der Herausgeber und Autor einer Streitschrift, die jetzt unter Titel "EXIT – Warum wir weniger Religion brauchen" erscheint.