Terrorismus

Ethik im Grenzbereich

Töten, um Leben zu retten

Im Luftsicherheitsgesetz der Bundesrepublik Deutschland existierte bis 2006 ein Passus, der den Abschuss eines voll besetzten Verkehrsflugzeugs erlaubte, wenn dadurch eine noch größere Katastrophe – in juristischem Deutsch "besonders schwerer Unglücksfall" – verhindert werden kann. Dem schob das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vor. Eine Entscheidung, die dem Problem nicht in vollem Umfang gerecht wird.

Gedenken zum Terroranschlag in Wien am Ruprechtsplatz

Nach dem Attentat von Wien

Ist der Blasphemieparagraph noch zeitgemäß?

Zurzeit ist ein Wandel in der Gesellschaft im Gange. Einerseits gibt es immer mehr säkular denkende Gläubige in der Kirche, die in der Kirche bleiben, weil sie um ihren Job oder ihre Stellung in der Gesellschaft fürchten. Andererseits gibt es eine Bewegung in Richtung Konservativismus und die Einwanderung spült eine Welle von Fundamentalismus ins Land. Es bleibt ein Restfundamentalismus, der den Boden aufbereitet für gewaltbereite Jugendliche.

Islamapologetik im Weser-Kurier

Am 1. November erschien im Weser-Kurier ein kurzes Interview von Justus Randt mit Murat Çelik, dem Vorstandsvorsitzenden der Schura Bremen anlässlich der islamistischen Terrorattentate in Nizza und Paris. Das Interview ist reinste Islamapologetik, bei der Çelik völlig ungehindert und ungeniert seine Botschaft in der wichtigsten Bremer Tageszeitung verkünden darf.

Blick über Wien

Kommentar zum Terroranschlag in Wien

Attentat auf der Insel der Weinseligkeit

Montag, der 2. November, war der letzte Abend bevor der von der österreichischen Bundesregierung verhängte Corona-Lockdown in Kraft treten sollte. Aus diesem Grund nutzten viele Wiener und Wienerinnen diesen Abend für einen genussreichen After-Work-Drink im sogenannten "Bermudadreieck". Gegen 20 Uhr eröffnete der mit Sturmgewehr, Pistole, Machete und Sprengstoffattrappe bewaffnete Attentäter das Feuer auf Passanten und Lokalbesucher. Die Bilanz: Fünf Tote und 22 Verletzte.

Kommentar

Die Stimme erheben gegen Islamismus

In Frankreich enthauptete ein Islamist einen Lehrer, weil der seinen Schülern Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, sieht eine Mitschuld an Taten wie diesen bei jenen, die versuchen, Kritik am politischen Islam per se zu unterbinden.

Die Sankoré-Moschee in Timbuktu.

Der Fall Beatrice Stöckli

Wenn Missionierung tödlich endet

So hat sich die 59-jährige Missionarin Beatrice Stöckli das Ende ihres Lebens kaum vorgestellt. Die fromme freikirchliche Christin wurde in Mali von Islamisten umgebracht. Sie hat auf die Hilfe Gottes gehofft. Vergeblich. Nach vierjähriger Gefangenschaft, in der die Missionarin durch die Hölle gegangen war, haben sie die muslimischen Fanatiker umgebracht.

Zum Attentat in Frankreich:

Kein Fußbreit den Islamisten

Die Freidenkenden Schweiz sind entsetzt über den Mord an einem Lehrer in Frankreich durch einen islamistischen Täter. Sie verurteilen die Tat scharf und hoffen auf eine klare Distanzierung durch muslimische Kreise. Sie rufen auch andere zivilgesellschaftliche Akteure auf, die Tat deutlich zu verurteilen.

NGO kritisiert Missbrauch der Religion für Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Islamisten töten mehr als 140 Menschen in Nigeria

Islamistische Terroristen haben am letzten Dienstag die Bevölkerung des Nomadendorfes Faduma Kolomdi im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias zum Gebet zusammengerufen und sie dann standrechtlich erschossen. Mindestens 81 Menschen starben im Feuer der Maschinenpistolen, unter ihnen auch viele Frauen und Kinder. Bei dem Massaker wurden 13 Personen verletzt, sieben Dorfbewohner wurden von den Angreifern verschleppt.