Hochschulen und Universitäten

Stipendiat*innen-Treffen des Bertha von Suttner-Studienwerks

Das Bertha von Suttner-Studienwerk bekommt zum Oktober zehn neue Stipendiat*innen

Wissenschaftliche Exzellenz trifft auf humanistisches Engagement

Das Bertha von Suttner-Studienwerk (BvS) begrüßt seine neuen Stipendiat*innen. Die Auswahlkommission hatte auch in diesem Jahr keine leichte Aufgabe: Aus mehr als 170 Bewerbungen galt es, die zehn überzeugendsten Kandidat*innen auszuwählen. Ab Oktober werden sie vom Studienwerk gefördert und in das stetig wachsende BvS-Netzwerk aufgenommen.

Symbolbild

"Aus Angst vor der AfD"?: TU Berlin verbannt kritische Vorträge vom Campus

Hat die AfD versucht, Vorträge bei einem linken Jugendkongress zu verhindern? Das vermuten die Organisatoren von "Take back the future", der am vergangenen Wochenende in Berlin stattfand. Veranstalter waren die Initiative "Studis gegen Rechts" der TU Berlin und der "Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband" (SDS). Die Veranstaltung fand dennoch statt – mit abgeändertem Programm. Die TU beruft sich dabei auf das Neutralitätsgebot, Kritiker sehen darin ein gefährliches Einknicken vor der AfD.

Foto: © Bertha von Suttner-Studienwerk

Studie belegt starke Präferenz für religionsferne, wissenschaftsorientierte Positionen

Hochbegabte sprechen sich für humanistisches Förderwerk aus

Im Unterschied zu den religiösen Förderwerken wird das humanistische Bertha von Suttner-Studienwerk (BvS) bislang nicht staatlich gefördert, weil es hierfür angeblich "keinen Bedarf" gebe. Dies sehen die eigentlichen Adressaten solcher Studienwerke, nämlich hochbegabte Menschen, offenbar anders, wie eine Studie zeigt, deren Ergebnisse vorab von der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) veröffentlicht wurden.

Diskussion am 03.06.2026 an der Humboldt-Universität Berlin

Analyse

Die blinden Flecken der Ideologiekritik

Das Erstarken der AfD bedroht die Freiheit von Forschung und Lehre – das zeigte die bundesweite Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus". Doch wer Menschenrechte und die Offene Gesellschaft verteidigen will, darf auf dem linken Auge nicht blind sein.

Kommentar

Vom Schwinden der Theologie: Warum die Universitäten weniger Dogma und mehr Zukunft brauchen

Deutschlandweit sinken die Zahlen der Theologiestudierenden seit Jahren drastisch. Umso erstaunlicher ist es, dass gleichzeitig neue bekenntnisgebundene Strukturen aufgebaut werden – etwa durch die Einrichtung einer islamisch-theologischen Fakultät an der Universität Münster. Angesichts knapper öffentlicher Mittel stellt sich daher umso dringlicher die Frage: Warum hält der Staat nicht nur an einer akademischen Infrastruktur fest, die gesellschaftlich immer weniger nachgefragt wird, sondern baut sie sogar weiter aus?

Iranische Universität

Interview

Studierende im Iran haben sich wieder gegen die islamische Regierung erhoben

Seit der Machtübernahme der Islamisten ist die Unterdrückung von Studierenden ein zentrales Herrschaftsprinzip der Islamischen Republik Iran. Ziel dieser Politik ist es, Hochschulen zum Schweigen zu bringen und studentischen Protest systematisch zu unterbinden – mit Suspendierungen, Exmatrikulationen, Inhaftierungen und Gewalt als wiederkehrenden Mitteln. Auch während der jüngsten landesweiten Proteste kamen zahlreiche Studierende ums Leben oder wurden festgenommen. Ein Gespräch mit der Protestgruppe "Daneschdschujan-e Pischro".

Das siegreiche Projektteam

Doppelerfolg für das Projekt Humanistische Akademie

In einem feierlichen Gründungskonvent wurde die Humanistische Akademie Österreich im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt. Säkulare, humanistische Bildung sollte in ganz Österreich sichtbar, zugänglich und vernetzt werden. Das Projekt in Zusammenarbeit mit der FH des BFI Wien wurde nun ausgezeichnet.

Leuphana-Universität in Lüneburg

Erfahrungen mit einem Gastvortrag an einer deutschen Universität

Raum für Argumente: Warum Hochschulen standhalten sollten

Der Autor war eingeladen, an der Leuphana-Universität in Lüneburg einen Vortrag mit dem Thema: "Transgender Wars – Why Became Biological Facts a Controversy?" zu halten. Allerdings konnte er dies nicht ohne Störungen und Anfeindungen – auch schon im Voraus – tun. In diesem Artikel berichtet er über seine Erfahrungen.