Kunst und Kultur

Pilger Mu (49)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Soziale Bedeutung „verworfenen“ Wissens

(hpd) Der Kulturwissenschaftler James Webb (1946-1980) legt mit „Die Flucht vor der Vernunft. Politik, Kultur und Okkultismus im 19. Jahrhundert“ eine voluminöse Studie zur Geschichte von irrrationalen Strömungen vor. Er erweist sich dabei als ausgezeichneter Kenner der Materie, hätte aber noch stärker die Analyse der Bedingungsfaktoren in die Darstellung integrieren können.

Keine Wiederholungsgefahr?

REGENSBURG. (hpd) Da es angeblich keine „Wiederholungsgefahr“ gebe, wies das Bayerische Verwaltungsgericht Regensburg in seiner gestrigen Verhandlung die Unterlassungsklage des Philosophen Michael Schmidt-Salomon gegen den Regensburger Bischof Müller ab, der ihn in einer Predigt diffamiert hatte. Schmidt-Salomon wird gegen das Urteil in Berufung gehen.

Das Paradigma der Unschuld

(hpd) Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon plädiert in seinem Buch „Jenseits von Gut und Böse. Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind“ für das „Paradigma der Unschuld“ als Alternative zum „Sündenfall-Syndrom“. In gewohnt lockerer Schreibe plädiert er für den Abschied von „Gut“ und „Böse“ sowie von der „Willensfreiheit“ zugunsten einer „neuen Leichtigkeit des Seins“ auf Basis von innerer Gelassenheit und aufklärerischem Veränderungswillen.

Zur Evolution des Glaubens und der Ethik

(hpd) Peter Boldt stellt in diesem Buch die These auf, dass Religionen einen evolutionären Vorteil böten. Familien, Gruppen, Sippen und später Völker haben nach Boldt durch den Zusammenhalt, den Glauben und Religion bieten, sich gegenüber anderen Gruppen abgrenzen und den eigenen Zusammenhalt stärken können.

Das Gespenst falscher Helden

STUTTGART. (hpd) Heute, am 20. September 2009 endet die Ausstellung „Mythos Rommel“, die seit dem 18.12.2008 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg gezeigt und wegen des großen Erfolges sogar verlängert wurde.

Weltkindertag am Sonntag (20.9.)

DEUTSCHLAND. (hpd) Der Weltkindertag entstand 1954 auf Empfehlung des Weltkinderhilfswerks der Vereinten Nationen. Jeder Staat sollte einen Tag zum so genannten Weltkindertag (Universal Children's Day) erklären. Damit wurde ein weltweites Zeichen für Kinderrechte gesetzt.